Boddenangeln

Die Boddengewässer, ein vom offenen Meer durch Landzungen abgetrenntes Küstengewässer an der Ostsee. Mit einen geringeren Salzgehalt als die Ostsee, da einmündende Fließgewässer laufend Süßwasser liefern und der Wasseraustausch mit dem offenen Meer lediglich über die Flutrinnen erfolgen kann. Häufig spricht man auch von Brackwasser. Für uns Angler braucht es weit weniger Worte um diese Region zu beschreiben, vielleicht sogar bloß eines, Angelparadies! Die Bodden beherbergen nicht nur einen guten Bestand an Hechten, sondern auch Zander und Barsche fühlen sich in den großen weiten Flächen der Bodden wohl wo sie mit etwas Glück zu kapitalen Exemplaren heranwachsen. Auch an Nahrung mangelt es nicht, denn mit den jedes Jahr zum laichen wiederkommenden Heringsschwärmen eröffnet sich ihnen Nahrungsangebot im Überfluss aber auch ohne diesem finden sie ein reicheshaltiges Nahrungsspektrum vor. In den Boddengewässern kann man ganz unterschiedliche Bedingungen vorfinden, so kann die Wassersichtigkeit in einem Teil nur wenige Zentimeter betragen und anderswo Sichttiefen von bis zu fünf Metern betragen. Diese Gegebenheiten unterliegen den sich abwechselnen Strömungsverhältnissen zwischen Bodden und der Ostsee mit seinem klaren Wasser. Auch Strukturell gibt es viel Abwechslung, so findet man sowohl tiefe Bereiche, Steinfelder als auch flache Buchten und Seegraswiesen vor. Wir Angler können somit auf eine Vielzahl von Angelmöglichkeiten und Techniken zurück greifen. Der Name “Bodden“ leitet sich im übrigen vom niederdeutschen Wort “bodem“ ab, was soviel wie flacher Meeresgrund bedeutet.

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Ostseeangeln

Die Ostsee rund um Rügen und der Insel Hiddensee mit Blick auf ihren Steilküsten ist immer wieder faszinierend, aber auch der Blick unter die Wasseroberfläche würde dem einen und anderen Angler ein breites Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Fischbestände in Küstennähe sind gut, vieleicht sogar als sehr gut zu bezeichnen wenn man Vergleiche zu anderen Ostseeregionen anstellen würde. Genaue Ortskenntnisse sind nicht nur von großem Vorteil, sondern in den meisten Fällen erforderlich, denn zwischen einem guten und einem eher mäßigen Fang können mitunter nur wenige Meter liegen. Hautzielfisch in der Ostsee ist der Dorsch aber auch Lachse,Meerforellen und Plattfische lassen sich in Abhängigkeit der Jahreszeit und dem Nahrungsangebot an die Haken locken. Auch hier kann man auf eine Vielzahl an Angelmöglichkeiten und Techniken wie zum Beispiel das Pliken, Spinnangeln, Trolling, Fliegenfischen oder Naturköder angeln zurück greifen.