Nur wenige Minuten Fahrt vom Hafen aus und wir erreichen eine der Hauptruten des Heringszuges. Millionen von Heringen ziehen durch dieses Nadelöhr weiter in die Boddengewässer um dort zu laichen. Als Köder kommen sogenannte Heringspaternoster mit bis zu 5 Einzelhaken zum Einsatz und an guten Tagen sind diese 5 Haken auch besetzt und somit die Eimer rasch gefüllt. Aber wie auch bei allen anderen Fischarten gibt es Tage an denen es nicht so gut läuft und man probieren muss um die Fische an den Haken zu bekommen. Die Heringe reagieren teilweise sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse Sonne, Wind, Strom, Temperatur und Salzgehalt können den Fischen sprichwörtlich auf den Magen schlagen. Mit unseren schnellen Booten können wir darauf reagieren, indem wir den Platz wechseln und somit vielleicht das Fangergebnis positiv beeinflussen. Außerdem steht Ihnen ausreichend Platz zu Verfügung und sie müssen sich keine Sorgen um ihre Sicherheit machen für den Fall das das Wetter mal umschlägt. Pünktlich mit Beginn der Rapsblüte Anfang Mai, ziehen die Hornfische in riesigen Schwärmen entlang der Ostseeküste in die Bodden, um dort zu laichen und somit für reichlich Nachwuchs zu sorgen. Alljährlich lockt dieser elegante und wohlschmeckenden Räuber tausende von Anglern an die Küsten. Mit schmalen Blinkern aber auch mit Heringsfetzen lassen sich die Fische mit der grünen Gräte am besten an die Haken locken. In der Ostsee nahe dem Ufer stehen die Chancen besonders gut und das Angeln im teilweise glasklarem Wasser ist ein riesiger Spaß für Groß und Klein. Gerade für Kinder ist diese Zeit besonders zu empfehlen da sich der Erfolg ziemlich rasch einstellt und man sie an das Hobby angeln heranführen und begeistern kann. Beim Hornfisch angeln werden immer mal wieder auch Meerforellen geharkt und bieten unerwarteten Drillspaß, den bieten allerdings auch die Hornfische denn nicht umsonst nennt man ihn auch „ Den Marlin des kleinen Mannes“.